Wie unterstützt MPLS den Datenverkehr in VPNs?

Erstellt von Savecall am 10.09.2014

MPLS ist die Kurzform für Multi Protocol Label Switching und hilft seit Ende der 90er dabei Routernetze zu entlasten. In den frühen 90er Jahren entstanden Probleme für viele Netze, als der Datenverkehr anstieg und man begann Daten- und Sprachverkehr über eine gemeinsame Infrastruktur zu übertragen.

Verursacht wurden die Probleme dadurch, dass die Einführung des asynchronen Datentransfers zwar höhere Übertragungsraten ermöglichte, aber keine IP-Routing Funktionalitäten anbot, was weiterhin den Routern überlassen wurde. Ein kurzer Überblick von savecall.de.

Die Idee hinter MPLS
Normalerweise werden Datenpakete nach einem Hop-by-Hop Prinzip versendet, wobei Pakete von Router zu Router geschickt werden und jeder Router den kürzesten und besten Weg zum nächsten Router berechnet.

MPLS hingegen nutzt sogenannte Ingress und Egress Router, die jeweils den Eingangs- und Ausgangspunkt bilden und zwischen denen ein Übertragungspfad vorgegeben ist. Dadurch müssen Router nicht mehr selbst nach dem besten Weg zum nächsten Punkt suchen, sondern lesen einfach das MPLS Label aus um den nächsten Punkt auf dem Pfad zu finden.

MPLS in VPN Netzwerken
Viele der anfänglichen Vorteile von MPLS relativierten sich durch neue Routersysteme, jedoch bietet MPLS beispielsweise in VPN Netzwerken noch Vorteile.

Eine VPN Verbindung bietet die Möglichkeit private Netzwerke miteinander zu verbinden und simuliert dabei das Zielnetzwerk im angebundenen Netz. Hierbei wird zwischen Point-to-Point, Layer 2 und Layer 3 MPLS VPN unterschieden.

Ersteres wird auch als Pseudowire beschrieben, da es eine Leitung emuliert. Pseudowire bezeichnet dabei auch den Transport jeglicher Arten von Datenpaketen durch die Nutzung von MPLS. Letztere unterscheiden sich darin, auf welcher Ebene des OSI-Modells sie agieren.

Die Layer 3 Methode arbeitet dabei mit vollständigen IP Paketen die über MPLS Labels ihren Bestimmungsort erhalten, erfordert aber mehr Konfigurationsaufwand auf Seiten des Providers, da das Routing auf den Routern des Providers stattfindet.

Die Layer 2 Methode hingegen ist eine Punkt-zu-Punkt Verbindung und nutzt das Netz des Providers zum verschicken jeglicher Arten von Paketen.

Vorteile der MPLS Verbindungsarten
Die Vorteile der verschiedenen Methoden liegen darin, dass sie es ermöglichen, flexible, sichere Verbindungen zu externen Filialen oder Kunden aufzubauen und dabei kostengünstiger als herkömmliche Methoden zu sein.

Zudem unterstützt MPLS Quality of Service, wodurch unter anderem Übertragungsraten und Fehlerquoten gemessen, evaluiert und vorausgesagt werden können.
Weitere Informationen und Angaben finden Sie unter http://itseiten.de/firma/savecall/news/965 sowie http://www.savecall.de/mpls/.
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